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Ein "fast" normaler Kindergartentag

Wir gestalten den Alltag in unserer Kita möglichst Abwechslungsreich und doch ausgewogen. Was uns Pädagogen dabei wichtig ist:

  • ein ruhiger und entspannter Tagesbeginn
  • gesundes und abwechslungsreiche Mahlzeiten mit Tischgesprächen
  • Sonnenkäfer und Erdmännchen essen gemeinsam
  • die Kinder helfen beim Vor-und Nachbereiten des Frühstücks

von 7:00 bis 7:30 Uhr

Frühdienst

von 7:30 bis 8:15 Uhr

Frühstück bzw. Spielzeit

von 8:30 bis ca. 11:15 Uhr

Spielzeit/ Morgenkreisen/ Angebote

von 11:15 bis 12:30 Uhr

Mittagessen

von 12:30 bis 14:00 Uhr 

Mittagsruhe

von 14:00 bis 15:00 Uhr

Vesper

danach bis 17:00 Uhr

Spielzeit

 

  1. Morgens Es kann los gehen

    Fynn (fünf Jahre) und seine Schwester Yella (zweieinhalb Jahre) stehen an der Tür zum Erdmännchenzimmer, denn da frühstücken alle gemeinsam. In diesem Moment kommt Ilse mit dem Geschirrwagen aus der Küche und fragt die Beiden, ob sie helfen möchten. 

    Die Frage erübrigt sich, denn die Kinder lieben es, den Geschirrwagen von der Küche aus ins Gruppenzimmer zu schieben.

    Kaum sind sie mit dem Geschirrwagen im Gruppenzimmer angelangt, flitzt Fynn um die Ecke, um zu schauen ob seine große selbstgebaute Kaplaburg vom Vortag noch steht. Was für ein Glück, sie ist noch da!

    Dann beginnt auch schon die Vorbereitung des Frühstücks. Die Kinder, die zum Frühdienst da waren, räumen ihr Spielzeug auf und die anderen helfen beim Decken der Tische. Das Frühstück beginnt mit einem Tischspruch. Für die Kinder, die Zuhause gefrühstückt haben, besteht in dieser Zeit die Möglichkeit in der Sonnenkäfergruppe zu spielen.

    Was uns Pädagogen dabei wichtig ist

    • ein ruhiger und entspannter Tagesbeginn
    • gesundes und abwechslungsreiche Mahlzeiten mit Tischgesprächen
    • Sonnenkäfer und Erdmännchen essen gemeinsam
    • die Kinder helfen beim Vor-und Nachbereiten des Frühstücks
  2. Nach dem Frühstück Kurzes Zwischenspiel

    Die Kinder gehen in ihre jeweiligen Gruppen.

    Doch Yella (Sonnenkäfergruppe) möchte gern noch in der Erdmännchengruppe bleiben, um mit ihrem Freund Edgar zu spielen. Fynn baut sofort weiter an seiner Burg während Yella und Edgar in die Puppenecke gehen. Gerade als Yella und Edgar ihr Kind (Puppe) in den Puppenwagen gesetzt haben, um einen Spaziergang zu machen, da läutet auch schon die kleine Glocke, die den Morgenkreis ankündigt. Jetzt geht auch Yella in ihre Sonnenkäfergruppe. Als Yella ihren Bruder fragend anschaut, da weiß er auch schon, dass er sie die Treppe hochbegleiten soll. Er nimmt sie bei der Hand. Kurz darauf läutet das Glöckchen auch in der Sonnenkäfergruppe.

  3. Der Morgenkreis Gruppentreffen

    Bleiben wir bei Fynn. Er und die anderen Kinder versammeln sich auf dem Teppich. Mittlerweile sind fast alle Erdmännchen da. Fynn will unbedingt neben seinem Freund Pepe sitzen. Deshalb sperrt er schnell seine Baustelle ab, damit er sich auf den noch freien Platz neben dem seines Freundes setzen kann.

    Der Morgenkreis beginnt. In diesem Augenblick fällt Fynn ein, dass die Kastanien in seinem Garderobenfach liegen. Er hatte sie am Morgen in der Einfahrt zum Kindergarten gefunden. Schnell steht er auf und holt sie. Nachdem das Morgenkreislied gesungen wurde, platzt es aus Fynn heraus: „Hier, die hab ich gefunden!“ Die Kastanien wandern von Hand zu Hand und werden bestaunt. Das ist ein toller Einstieg für die Pädagogen in das Thema „Der Herbst beginnt“.

    Fynn wartet das Ende des Morgenkreises ab, denn heute weiß er ganz genau, was er machen möchte. Zur Auswahl stehen drei Möglichkeiten. Im Zimmer bleiben und spielen, Bilder mit Wassermalfarben malen oder raus in den Garten gehen. Er möchte unbedingt raus in den Garten, aber vorher macht er seinen Freunden mit aller Deutlichkeit klar, dass niemand seine Burg ohne seine Erlaubnis anfassen oder weiterbauen darf. Erst nachdem ihm Tatjana (Pädagogin) versichert, auch auf die Burg zu achten, kann er beruhigt in den Garten gehen.

    Die Vielseitigkeit des Morgenkreises

    einige Beispiele:

    • eingebrachte Themen der Pädagogen
    • Offen zu sein, für die Themen der Kinder
    • Welche Kinder sind da, welche fehlen?
    • Rituale im Morgenkreis, z.B., die Kalenderfrage, die Wetterstation
    • den Tag besprechen
    • Lieder und Gedichte
    • Kreis- und Regelspiele
  4. Draußen spielen Bei (fast) jedem Wetter

    Fynn kommt in den Garten und sieht, dass der Sandkasten schon besetzt ist. Das ärgert ihn, doch dann fällt ihm auf, dass Lasse, der große Bruder von Pepe auch im Sandkasten spielt. Er gibt Pepe den Auftrag zu fragen, ob sie mitspielen dürfen. Fynn sagt fast flüsternd und geheimnisvoll: „Ich habe auch zwei Kastanien mit!“

    Kommen wir zu Yella. Auf dem Weg in den Garten hört sie, wie Ilse ruft; „Wer nimmt das Futter für die Meerschweinchen mit?“ Yella möchte das gern machen und Tom (Pädagoge) hilft ihr beim Füttern der Meerschweinchen. Für die Schweinchen gibt es besonders schmackhafte Kartoffelschalen. Dann entdeckt sie das Regenwasser, welches sich in der Kuhle über Nacht angesammelt hat.

    Zielstrebig holt sie sich aus dem Spielzeugschuppen einen Eimer und eine Schaufel und füllt Wasser in den Eimer. Einige Zeit vergeht beim Spielen. Plötzlich steht Edgar von den Erdmännchen neben ihr und bietet ihr einen Sandkuchen zum Kosten an. Wenig später sehen wir die Beiden, wie sie Sand, Blätter, Steine und Wasser zu einem noch tolleren Kuchen verarbeiten.

    Bianca (Pädagogin) ruft: „Alle Kinder räumen auf! Die jüngeren gehen zum Mittagessen.“ Die älteren Kinder nutzen heute die Zeit, die sie länger draußen bleiben für das Spiel: „Herr Fischer, Herr Fischer, wie tief ist das Wasser?“.

  5. Mittags Die Sonnenkäfer gehen Essen

    Auf dem Weg in die Garderobe gibt es eine lange Holztreppe zu überwinden. Im unteren Drittel der Treppe befindet sich ein Fenster mit Blick in den Garten - sehr interessant für Yella und ihre Freunde. Erst nach mehrmaligen Ermahnen geht sie den Weg in die Garderobe, ins Bad und dann die Treppe wieder hinunter, am spannenden Fenster vorbei, in die Minimensa zum Mittagessen. Heute gibt es eines der Lieblingsessen unserer Kinder – Kartoffelsuppe.

  6. Mittagsruhe Ab auf die Matte!

    Machen wir einen Sprung. Fynn hat in der Zwischenzeit auch schon mit den älteren Kindern gegessen, hat im Bad das erledigt, was erledigt werden muss, und nun beginnt die Ruhezeit. Fynn wollte seine Matte gern neben die seines besten Freundes Pepe legen, doch leider hat das heute nicht geklappt. Denn da liegt schon die von Karl. Auch die Hochebene ist besetzt. Etwas mürrisch schiebt er seine Matte in die Bauecke unter das Fenster, holt sich seine Box mit Decke und Kuscheltier. Als er sieht, dass Conny (Pädagogin) das tolle Buch mit den zwei Rattenkindern in den Händen hält, was schon seit einigen Tagen mittags vorgelesen wird, erscheint er wie verwandelt. Aller Kummer ist verflogen. Im Halbdunkel des Zimmers verfolgt er hoch konzentriert und gespannt dem Verlauf der Geschichte. Er will unbedingt wissen wie es weiter geht.

    Fynn schläft nur noch selten mittags und er weiß, nach einer Ruhephase darf er aufstehen und in die Minimensa oder bei schönem Wetter auch in den Garten gehen. In der Minimensa ist jetzt zum Beispiel Zeit für Brettspiele und zum Malen.

    In der Ruhezeit ist uns wichtig.

    • Eine Vorlesegeschichte
    • ca. 30 Minuten Ruhezeit 
    • die Möglichkeit des eher Aufstehens, für die Kinder, die nicht schlafen können
    • eine ruhige und entspannte Atmosphäre
    • die älteren helfen den jüngeren Kindern beim Vor- und Nachbereiten der Mittagsruhe
  7. Nachmittags Eine wunderbare Spielzeit

    Nach dem Aufstehen beginnt ein reges Treiben bei den Sonnenkäfern. Einige Kinder räumen ihre Matten auf, einige sind im Bad, andere fragen, was es denn heute zum Vesper gibt und fangen auch gleich an, die Tische zu decken.

    Dazwischen liegt Yella auf ihrer Matte unter ihrer warmen kuscheligen Decke. Sie mag noch nicht aufstehen, denn sie hat ganz fest geschlafen. Doch schließlich lässt sie sich von dem Trubel um sie herum anstecken, wenig später sitzt Yella mit den anderen Kindern am Tisch und genießt den leckeren Kuchen.

    Yella und Fynn treffen sich im Garten, manchmal spielen sie gemeinsam und manchmal spielen sie mit ihren Freunden. Heute zeigt Fynn seiner Schwester Yella das geheime Kastanienversteck hinter der Schaukel gleich bei der Robinie. Ein langer Kita-Tag liegt hinter den beiden, als sie abgeholt werden. Beide rennen auf ihre Eltern zu. Fynn fragt, ob sie das Laufrad mitgebracht haben. Yella will erst einmal auf den Arm genommen werden.

    Warum ist der Nachmittag so wertvoll?

    einige Beispiele:

    • lange Spielzeit für die Kinder
    • Erdmännchen und Sonnenkäfer spielen gemeinsam
    • Kinder können Dinge fortsetzen, die sie am Vormittag gemacht haben
Kita Wirbelwind
in freier Trägerschaft des Omse e.V.

Informationen für interessierte Eltern

Unabhängig von der Anmeldung haben Sie die Möglichkeit, die Kita Wirbelwind bei einem Info-Nachmittag kennenzulernen. Hier informieren wir Sie noch einmal detailliert über unser pädagogisches Konzept und führen Sie durch Haus und Hof. Ihre Kinder können Sie gerne mitbringen.

Der Infonachmittag findet ca. vier Mal im Jahr statt. Eine besondere Anmeldung zum Info-Nachmittag ist nicht erforderlich. Bitte informieren Sie sich jedoch am Morgen des betreffenden Tages noch einmal auf unserer Homepage, ob der Termin tatsächlich stattfinden wird.

alle Termine

Können Sie sich vorstellen, dass sich Ihr Kind bei uns im Wirbelwind wohlfühlt?

Dann informieren Sie sich über den Prozess der Anmeldung ihres Kindes in der Kita Wirbelwind.

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So ist unsere Kita aufgebaut:

  • zwei Etagen mit vielen kleinen Räumen, die zum Spielen einladen:
    • die Sonnenkäfergruppe hat drei Räume für 20 Kinder
    • die Erdmännchengruppe hat vier Räume für 30 Kinde
  • eine hauseigene Küche
  • in jeder Etage sanitäre Anlagen
  • eine Minimensa
  • jeweils eine Garderobe
  • ein großer Garten

Jede Etage besitzt einen größeren und mehrere kleine Räume, die verschiedene Funktionsecken beherbergen. Es finden sich auf jeder Etage Bauecke bzw. Bauzimmer, Leseecke- und Puppenecke, Verkleidungssachen, vielfältige Kreativmaterialien, Regel- und Geschicklichkeitsspiele u.v.m. Das Spiel findet in selbstorganisierten Kleingruppen statt.

Was bietet unser Garten?

Der obere und der untere Garten sind verbunden durch eine große Rutsche, Treppen und eine Klettermöglichkeit. In beiden Gärten stehen unter anderem eine Lärche, Eschen, ein paar Birken, Eichen, Wal- und Haselnussbäume, Ahornbäume, verschiedene Obstbäume sowie Sträucher mit essbaren Früchten. Außerdem besitzen wir eine Zisterne in der Regenwasser gesammelt wird, das wir zum Gießen der Beete nutzen.

  • oberer Garten:
    • Beete und eine Kräuterschnecke
    • ein Kletterbaum
    • viel Platz und die Möglichkeit zum „unbeobachteten“ Spielen
    • geheimnisvolle Pfade
    • ein Bauwagen für verschiedene Spielmöglichkeiten
    • Tische und Bänke für gemeinsames Essen
    • Wasserstellen, die zum Matschen einladen
    • ein Trampolin(chen)
  • unterer Garten:
    • eine große Nestschaukel
    • ein Atrium mit sehr großem Kiesbett
    • Meerschweinchenstall mit aktuell zwei Bewohnern
    • unsere Regenwassersammelkuhle mit Zu- und Abflussrinne
    • ein selbstgebautes Tipi mit Bauecke

Begleiten Sie uns durch ein Jahr im Wirbelwind!

Kleine, große und traditionelle festliche Höhepunkte im Jahreslauf.

ein Jahr voller Abenteuer