Zum Hauptinhalt navigieren
Spenden

Unser pädagogisches Konzept – Spielen und Lernen in unserer Garten-Kita Wirbelwind

„Hier würde ich auch gern noch einmal Kind sein!“ – Diese Aussage hören wir oft von Eltern, die unseren Garten bei einem Informationsnachmittag entdecken. Unser großer, vielseitig gestalteter Garten und das einladende Kita Gebäude bietet den Kindern einen großen Raum, um Naturerlebnisse zu genießen und dabei spielerisch zu lernen.

Wir sind überzeugt, dass positive Naturerfahrungen die Persönlichkeitsentwicklung fördern und das Wohlbefinden stärken. Das schafft ideale Bedingungen für ein selbstbestimmtes Lernen.

Wir verstehen unsere Arbeit als einen laufenden Prozess. Wir beobachten und reflektieren regelmäßig und passen unser Konzept an die Bedürfnisse der Kinder und Familien an. Unser Konzept basiert auf dem Sächsischen Bildungsplan, den Vorgaben des Trägers Omse e.V. . Wir arbeiten immer wieder daran, unser Konzept weiterzuentwickeln. Dabei beziehen wir die Kinder, ihre Familien und unsere Mitarbeitenden mit ein. Auch die Ideen und Erfahrungen von Praktikanten fließen in unsere Arbeit ein. Für uns gehören Veränderung und Beständigkeit zusammen – wir wollen mit den Kindern wachsen und lernen.

Lernen und Entdecken in der Natur

In unserem Garten erfahren die Kinder, dass nicht alles kontrollierbar ist. Während man in der Technik schnell einen Knopf drücken kann, um einen Vogel „piepen“ oder einen Frosch quaken zu lassen, lernen sie hier Geduld und Achtsamkeit. „Naturerfahrungen tun gut, die Natur stärkt das Wohlbefinden“, sagt der Neurobiologe Gerald Hüther – und genau das erleben die Kinder in unserer Kita.

Die Natur bietet nicht nur die Möglichkeit, verschiedene Bildungsbereiche wie Bewegung, Kommunikation und Kreativität zu fördern, sondern auch, die Umgebung außerhalb des Gartens zu entdecken. So wird der gesamte Raum um die Kita – Wiesen, Felder, der Gorbitzbach und umliegende Spielplätze – regelmäßig als Lernort einbezogen.

Die Kinder lernen hier:

  • Ihre Umgebung besser kennenzulernen und ihren Orientierungssinn zu schulen
  • Sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen und Verkehrsregeln zu verstehen
  • Verantwortung, Rücksichtnahme und Ausdauer zu entwickeln

Gruppenleben mit Altersmischung

In unserer Kita gibt es zwei altersgemischte Gruppen: die Sonnenkäfer und die Erdmännchen. In jeder Gruppe sind 20 bis 30 Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt. Diese Altersmischung ermöglicht es uns, den Kindern einen sicheren Rahmen zu bieten und gleichzeitig ihre Unterschiede als Chance für gegenseitiges Lernen zu nutzen.

Die Kinder fühlen sich meist sehr mit ihrer Gruppe verbunden und erleben die Gruppe als wichtigen Teil ihres Alltags. Es gibt jedoch auch Herausforderungen, die mit einer größeren Altersmischung und der Gruppengröße einhergehen.

Vorteile der Altersmischung:

  • Weniger Übergänge: Die Kinder bleiben in ihrer Gruppe, bis sie in die Schule kommen. Das schafft Stabilität.
  • Konstante Bezugspersonen: Die Kinder haben oft die gleiche Erzieherin oder den gleichen Erzieher, was für Vertrauen und eine enge Bindung sorgt.
  • Lernen von- und miteinander: Ältere Kinder lernen, auf die jüngeren Rücksicht zu nehmen, und auch die Jüngeren profitieren von den Älteren.
  • Freundschaften: Kinder können über die gesamte Kita-Zeit langfristige Freundschaften entwickeln und pflegen.
  • Geringer Leistungsdruck: Da Kinder aus verschiedenen Altersgruppen zusammen sind, müssen sie sich weniger mit Gleichaltrigen messen.


Herausforderungen der Altersmischung:

  • Raumgestaltung: Die Räume müssen so gestaltet werden, dass sie für alle Altersgruppen passend und anregend sind.
  • Dominanzverhalten: Ältere Kinder können manchmal dominanter auftreten, was jüngere Kinder verunsichern kann.
  • Absprachen: Es braucht regelmäßige Absprachen unter den Erzieheren, um gemeinsam die besten Lösungen zu finden.

Wir stehen daher im regelmäßig im Austausch im Team, um die Herausforderungen zu meistern und den Gruppenalltag so gut wie möglich zu gestalten.

Strukturierte Aufteilung im Alltag

Jede Gruppe wird von drei bis vier Pädagogen betreut. Die genaue Zahl hängt von der Gruppengröße und dem Alter der Kinder ab. So können wir jedes Kind individuell begleiten und ihm die Aufmerksamkeit schenken, die es braucht.

Morgenkreis

Ein wichtiger Teil des Alltags in unserer Kita ist der Morgenkreis. Hier können sich alle Kinder melden und äußern. Wir teilen den Morgenkreis je nach Bedarf in kleinere Gruppen auf, damit jedes Kind gut gehört wird. So schaffen wir eine Atmosphäre, in der sich jedes Kind ernst genommen fühlt.

Mittagspause

Zur Mittagszeit teilen wir die Kinder in zwei Gruppen auf: eine für die jüngeren Kinder und eine für die älteren Kinder. Die jüngeren Kinder werden nochmal in zwei Gruppen unterteilt. Diese Aufteilung hilft uns, den Übergang zur Mittagsruhe ruhig und gepägt zu gestalten, sodass jedes Kind sich sicher und wohl fühlt. Auch die älteren Kinder können so in ihrem Tempo begleitet werden.

Wir sehen uns als eine lebende und lernende Einrichtung. Daher entwickeln wir unsere Inhalte und Prozesse in der Kita stetig weiter.
Den aktuellen Stand unserer Konzeption finden Sie hier. 

pädagogisches Konzept | PDF 688 KB
Kita Wirbelwind
in freier Trägerschaft des Omse e.V.

Hat Sie unser pädagogisches Konzept überzeugt? 

Informieren Sie sich direkt hier über die Vorraussetzungen und die Anmeldung Ihres Kindes, in unserer Kita.

zur Platzanfrage

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit...

...sind die fünf Leitbegriffe des Omse e.V.:
annehmen-entfalten-ermutigen-anstiften-bewegen
Diesen fünf Leitbegriffen haben wir einen sechsten hinzugefügt – beobachten.
Das Beobachten bildet die Grundlage, um die hinter den Leitbegriffen stehenden pädagogischen Leitgedanken in unserer Kita zu verwirklichen.